oder
Nachtschattengeschwätz – mit 8fps durch den Abend.

Wir hatten Besuch. Sie schauten und stellten Fragen. Ich sprach viel und trank zu wenig. Anfangs saß allen noch etwas Ungewissheit im Nacken, doch das legte sich schnell. Es sollte ein guter Abend werden.

Im Rahmen der Berliner Nachtschicht luden wir zum Ausprobieren und Austauschen in die agentureigenen Hinterhofgemäuer ein. Viele interessierten sich für uns und unsere Arbeit, doch der unbestritten charmantere Publikumsmagnet war der von uns vorbereitete Stop-Motion-Workshop. Für alle, die diese ominöse Kreativität einmal greifbar erleben wollten, gab es eine Armada an simplen Werkstoffen, die nur darauf wartete, bearbeitet und in kleinen Animationen verwendet zu werden. Und in der Tat: im Minutentakt hagelte es bei klarem Himmel Geistesblitze. Sowohl bezaubernd einfache wie auch faszinierend komplexe Ideen, welche in Einzelaufnahmen zu Film gebracht wurden. Zwischen Notizblöcken und iPads, Stativen und Dauerlicht leuchteten so manchen Gästen die Augen vor Spieltrieb und Basteldrang. Mission erfüllt.

Der stete Andrang schwor zwar auch kleine Wartezeiten an den Filmstationen herauf, aber dafür kümmerten wir und der große Gevatter Getränk sich in der Zwischenzeit um die Gäste – gut gekühlt und herzerwärmend.

Und da man bekanntlich Gutes tun soll, freuen wir uns auf eine baldige Wiederholung. Mit euch!

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Stop Motion in Action.

 

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Die Ruhe nach dem Ansturm.

 

P.S.: Sämtliche Ergebnisse des Abends lassen sich auf mocculorem.tumblr.com begutachten.

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