Teuer oder billig? Ein Preis wird anhand der Relation „Was gebe ich aus – was bekomme ich dafür“ beurteilt. Doch was bekomme ich, wenn ich meine Website relaunche? Woran bemisst sich der Erfolg und was sind die Anforderungen? Responsive, ein bestimmtes CMS, Kommunikations- und Markenziele oder eine Gestaltung, die mir gefällt? Typische Vorgaben für einen Relaunch – aber sind es tatsächlich die richtigen?

Leider oft nicht, wie wir finden. So wie das Auto den Zweck der Mobilität erfüllt, hat auch die Website Aufgaben, die sie besser oder schlechter erfüllen kann: konvertieren, verkaufen, informieren, ein Gefühl vermitteln. Und wie das Auto die Straße braucht, benötigt eine Website vor allem eins: Traffic! Viel zu oft wird diese grundlegende Anforderung stiefmütterlich behandelt.

Zum Glück endet hier die Parallele zum Auto: Beim Autokauf lässt sich das Vorhandensein oder die Güte der Straßen-Infrastruktur nämlich nicht beeinflussen – sie ist vorgegeben. Beim Website-Kauf ist das anders: Hier gibt es wunderbare Möglichkeiten, das eigene Angebot ganz groß herauszubringen.

Teuer oder billig sollte daher sinnvollerweise als „Euro pro Besucher“ oder „Euro pro Konversion“ beurteilt werden. Drücken wir den Preis also in „Euro pro Nutzung“ aus und schauen, wovon er abhängt. Zwei einfache Fallbeispiele dazu:

Fall 1:

Wir nehmen an, das Budget der Website beträgt 10 Euro. Mit den vorhandenen oder erstellten Inhalten erreichen wir 10 Visits pro Monat. Der Preis je monatlichem Visit beträgt in diesem Fall 1 Euro (10 EUR/10 Visits = 1 EUR/Visit).

Fall 2:

Es besteht das gleiche Budget für die Website (10 Euro), zusätzlich investieren wir allerdings noch 4 Euro in eine Nachfrage-orientierte Content-Strategie. Es wird also zunächst teurer: Das Gesamtbudget steigt auf 14 Euro. Durch die Orientierung an der Nachfrage erreichen wir aber über die organische Suche monatlich 20 Visits und der Preis pro monatlichem Visit sinkt auf 0,70 Euro (14 EUR/20 Visits). Damit wird es insgesamt 30% günstiger. Fall 2 lässt sich ganz unterschiedlich rechnen: Aus unserer Erfahrung wären auch 50 Visits – also eine Verfünffachung des Traffics – durch eine konsequente SEO-Content-Strategie denkbar.

Aber was genau ist diese Nachfrage-orientierte Content-Strategie eigentlich? Ich fasse es kurz zusammen – für eine detaillierte Beschreibung des Prozesses empfehle ich unsere Präsentation Content Marketing und SEO im Markenkontext.

Im ersten Schritt machen wir eine umfangreiche Keyword Analyse inkl. Suchprognose. Die Begriffe werden thematisch sortiert, die Relevanz der Inhalte bewertet und anschließend Chancen im Wettbewerb identifiziert. Daraus leiten wir eine semantische Struktur inklusive Themenpyramide ab, und zwar als Grundlage für die Informationsarchitektur. Ziel ist es, eine Vielzahl von Landing Pages in den Suchergebnissen möglichst weit oben für ihre jeweiligen Suchwörter zu platzieren.

Dass das in der Praxis erfolgreich funktioniert, wissen wir aus eigener Erfahrung. Schauen wir auf ein Beispiel aus unserer Arbeit:

SEO-Visibility menexpert.de im Vergleich zum Haupt-Wettbewerber nach Launch

Für unseren Kunden L’ORÉAL PARiS haben wir – zusammen mit unseren Partnern, der AGENTUR GERHARD, die Plattform www.menexpert.de gelauncht und die bestehende Konkurrenz in puncto Sichtbarkeit innerhalb weniger Wochen überholt. Wer jetzt denkt, wir hätten dabei irgendwelche Abstriche im Hinblick auf Kreation oder User Experience in Kauf genommen, sollte sich unsere Case-Darstellung aufmerksam ansehen.

Liebe Digitalverantwortliche, dieser Artikel richtet sich an Sie! Wir wollen unser Wissen auf die Straße bringen – und gleichzeitig Ihren ROI steigern!

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel oder zu unserer Agentur? Dann wenden Sie sich gern an den Autor Thomas Walter, Gründer und Geschäftsführer von Moccu: press@moccu.com.